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Ein echter Klassiker der Fantasy, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Die Autorin ist Ägyptologin – und sie hat den ganzen Zauber uralter, untergegangener Kulturen in diese Romane gewoben. Der vierbändige, aber insgesamt kurze, Zyklus legt Wert auf genaue Charakterisierungen und die Geschichte (ein Prinz muss die verschollenen Schlüssel der Zitadellen finden, um sein Reich zu retten) folgt nur vordergründig den üblichen Erzählmustern. Oft geht es überhaupt nicht so weiter, wie erwartet, dennoch ist alles plausibel. Der Stil ist äußerst farbenprächtig und die spannende Geschichte zeigt die Entwicklung des unreifen Helden Kerish Lo-Tan zu einem Menschen mit Verantwortungsgefühl. Auch die Nebenfiguren sind realistisch dargestellt. Außerdem hat dieses Buch den wohl überraschendsten Schluss des ganzen Genres zu bieten.
Erschienen sind bei Goldmann sowohl 4 Einzelbände wie die Gesamtausgabe. Leider ist der Zyklus nur noch antiquarisch erhältlich. Ein Tipp für alle, die die Romane mit Begeisterung gelesen haben: Es existiert ein Epilog. Dieses Kapitel wurde vom englischen Verlag gestrichen, erscheint auch in den deutschen Bänden nicht – kann aber auf einer Fanseite mit offiziellem Segen der Autorin nachgelesen werden. Der englischsprachige Epilog zu den Seven Citadels von Geraldine Harris |
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